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Astrologie Geschichte

Astrologie Geschichte - Entstehungsgeschichte von ihren Ursprüngen an bis heute



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vor ca. 32000 Jahren findet man die ersten Hinweise, anhand eingekerbter Knochen aus der Eiszeit, die darauf hindeuten, dass bereits die Bewegungen des Mondes beobachtet wurden

 

2750 v. Chr. erste Steinkreise (Stonehenge) in England und später auch in Carnac (Frankreich) werden als Observatorien der Kelten gedeutet.

 

2500 v. Chr. (ca.) Observatorien in Chaldäa und Assyrien, welche zum Tempel oder königlichen Palast gehörten. Priesterliche Wissenschaftler führten dort Aufzeichnungen über die Bewegungen der Gestirne, Mondphasen und Sonnenflecken durch. Später begannen Sie anhand Ihrer Aufzeichnungen Sonnenfinsternisse sowie Mondfinsternisse vorherzusagen. (Schrifttafeln des Sargon von Akkad belegen diese Kenntnisse) In dieser Zeit wurden aufgrund der Beobachtungen die ersten landwirtschaftlichen Kalender, welche Saat- und Erntezeiten regelten geschaffen.

 

600 v. Chr. Ägyptens Konfrontation mit der Astrologie wurde in zwei Schüben über das Land vollzogen. Der erste Schub wurde durch die Kriege mit Persien ins Land geschwemmt und bestand im Wesentlichen darin, dass es wenigen Gelehrten (Priester und auch Hofstaat) vorbehalten blieb, sich mit der Astrologie auseinanderzusetzen und zu beschäftgen, was letztlich auch den Grund nahelegt, weshalb die Astrologie stark mit der Religion verschmolzen war. Der zweite Entwicklungsschub wurde durch Alexander den Großen mit seinen Invasionen ins Land eingeläutet.


572 bis ca. 490 v. Chr Dem Satz des Pythagoras enthaltene Lehransatz der Zahlenlehre wurde zum Grundpfeiler für die Aspektenlehre genutzt. (Griechenland)

 

490 v. Chr. Die Theorie der Elementenlehre von Empedokles von Agrigent (Feuer, Wasser, Erde, Luft) wurde zur Interpretation des Horoskopes eingewiesen.

 

423 v. Chr. Platons Werk Tiamat beschreibt die Welt als ein lebendiges Tier, womit er sich babylonischer Kosmonogie anschließt, welche mit einer Seele ausgestatett ist, der auch die Intelligenz angehört. So ist der Mensch das kleine Universum im großem Universum, in welchem die Welt nach der Elementenlehre geschaffen ist.

 

384 v. Chr. Aristoteles leistete einen wichtigen Beitrag zum Wandel der "chaldäischen Astralreligion" zur Astrowissenschaft. Durch seine Kausaltheorie wurde die exakte Wissenschaft mit ihren terministischen Prinzipien geboren. Symbolisch gesehen war Fruchtbarkeit eine Eigenschaft des Mondes, demnach war die gesamte Natur "gleich bzw. wie" der Mond. Betrachtet man die Theorie allerdings nach der Kausaltheorie so sind die Vorgänge der Natür, gegenüber denen des Mondes getrennt und verschieden, auch wenn sie durch seinen Einfluss verursacht sind.

 

ca. 200 v. Chr. Hipparchos, Rektaszension- und Deklinationslehre ermöglichte die genaue Beschreibung der Himmelskoordinaten, wodurch man die genaue Position eines Sterns bestimmen konnte. Hipparchos erstellte ein Astrolabium, mit dessen Hilfe es ihm gelang, Himmelsbewegungen zu verfolgen. Schlussendlich gelang es ihm durch die Trigonometrie exakt die Dauer eines Tages zu berechnen. Dies führte er anhand der Deklination der Sonne und des Breitengrades eines Ortes durch.

 

90 n. Chr. Ptolemäus setzte an die Pionierarbeit von Hippochras an und systematisierte in seinem Werk Tetrabiblos was übersetzt das Viererbuch heisst die Astrologie. Es gilt als astrologische Bibel und stellt den Weg zur Interpretation des Horoskops dar.

 

222 bis 235 n.Chr. Der Regent Severus Alexander von Rom gründete astrologische Lehrstühle und setzte große Mühe in die Verbreitung der Astrologie, welche derzeit auch als Iatromathematik bezeichnet wurde.

 

300 n. Chr. Der Fatalismus (die Astrologie) enthob den Menschen der Verantwortung, weil die Urheberschaft dadurch in die Eintelung in Gut und Böse auf Gott übertragen wurde, was Moraltheologen und Neuplatoniker sich gegen die Astrologie bzw. den Fatalismus wenden ließ. Die Astrologie war in dieser Zeit einer Zweiteilung ausgeliefert, für die einen galt sie nach wie vor noch als Wissenschaft, für die anderen als Religion.


400 n. Chr. Die Astrologie verschwand aufgrund zunehmender Dominanz der Christenlehre aus dem Christentum. Zuvor bemächtigte sich das Christentum der Astrologie, in dem es Einflüsse noch der Zuordnung der Evangelisten zu den Zeichen zu finden in den Kapiteln Wassermann/Engel, Matthäus, Lukas - Stier, Löwe, Markus Skorpion/Adler - Johannes zukommen ließ. Erst durch die Araber wurde die Astrologie wieder in Europa eingeführt. Die Arbaber ergänzten das Werk Ptolemäus und führten die Ziffer 0 in die Mathematik ein. Sie unterhielten medezinische und astrologische Hochschulen sowie Universitäten, bauten viele Observatorien und festigten die astronomischen Grundlagen der Astrologie.

 

1226 bis 1274 n. Chr. Thomas von Aquin schafte die Integration der Astrologie schlussendlich wieder in die christliche Gedankenwelt.

 

1300 n. Chr. Die Astrologie wurde wieder an Lehrstühlen wie in Padua, Mailand und an Medzinschulen wie in Bologna gelehrt. Ärzte behandelten seinerzeit nach der griechischen Säftelehre in Verbindung zur Planetenkonstellation. Astrologische Tafeln und Manuskripte entstanden,welche die Regeln des Ptolemäus aufgriffen und präzisierten.

 

ca. 1350 n. Chr. Dank der Buchdruckerkunst wurde die Astrologie einem breiten Stamm an Gelehrten zugänglich. Es wurde eine raschere Verbeitung der Lehren erreicht.

 

1571 bis 1639 n. Chr. Johannes Kepler erklärte nach 20 Jahren praktischen Studiums habe die Astrologie seinen rebellischen Verstand von ihrer Wahrhaftigkeit überzeugt.
Der zunehmende Austausch brachte den Gelehrten auch altes, esoterisches Wissen nochmals hervor, so dass man sich mit der Deutung okkulter, hermetischer Schriften und Überlieferungen befasste (Himmelsmagie und Kabbala).
Im Zusammenhang mit der Alchemie wurden die so genannten Astromagier zu den führenden Persönlichkeiten dieser Zeit, der uns heute bekannteste unter Ihnen Nostradamus.
Johannes Kepler erfand 1611 das Fernrohr. Fernerhin geht auf Kepler das heliozentrische Weltbild zurück, welches allerdings auch in der Antike schon bekannt war.


1666 n. Chr. Colbert schloss bei Gründung der Wissenschaften die Astrologie aus den offiziellen Disziplinen aus. Wahrscheinlich ist der damit verbundene Niedergang der Astrologie auf ein Übermaß zurückzuführen.

 

1710 n. Chr. Um die Jahrhundertwende wurden in mehreren europäischen Ländern astrologische Tabellen und Emphemeriden verboten, unter anderem in Deutschland um 1710 n. Chr. Man beraubte die Astrologen dadurch Ihrer Werkzeuge. Nur in England war die Veröffentlichung von Handbüchern und Ephermiden nicht verboten.

 

1896 n. Chr. wurde in England durch W.F. Allen (Alan Leo) die erste astrologische Zeitschrift "Modern Astrology" gegründet.

 

Beginn des 20. Jhd. Die Astrologie wurde in England stark von der Theosophie durch H.P. Blavatsky beeinflusst und gelangte neu inspiriert über Frankreich wieder in die einzelnen europäischen Länder und findet seither stetige Verbeitung und erfreut sich zunehmenden Interesses.

Es haben sich seither verschiedene Richtungen gebildet, unter anderem:
die esoterisch/spirituelle Astrologie, die wissenschaftliche Astrologie, die empirisch/pragmatische Astrologie, die reformierte Astrologie als auch die symbolische/psychologische Astrologie.

 

ca. 1980 n. Chr. Die Sprache der Astrologie ist jene der Analogie, sprich des Gefühls und der Sinneswelt. Es ist eine ausgefüllte Sprache wie jene der Musik. Daher wundert es auch nicht, dass sie den Menschen besser erreicht als jene der archetypischen BIlder. Der Mensch lebt nicht vom trockenen Verstand alleine. Es ist die Wiedegeburt des Astrologie und Esoterik seit gut über 25 Jahren.

 

 

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